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	<title>naji-dev &#187; Java</title>
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	<description>Einfach genial...</description>
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		<title>Paderborner Webmonday #3</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 20:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Naji</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Webmontag]]></category>
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		<category><![CDATA[ASP.NET]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern war es wiedereinmal soweit: Der dritte Webmonday in der IT-Hochburg Paderborn. Da ich das erste mal darüber blogge, eine kurze Einführung in den Ablauf des Webmondays.


Kurze Vorstellung aller Anwesenden (Wer bin ich? Wieso bin ich hier? Was habe ich mit dem Web zu tun? Wie habe ich von diesem Event erfahren?)
Drei Vorträge mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war es wiedereinmal soweit: Der dritte Webmonday in der IT-Hochburg Paderborn. Da ich das erste mal darüber blogge, eine kurze Einführung in den Ablauf des Webmondays.</p>
<p><span id="more-85"></span></p>
<ol>
<li>Kurze Vorstellung aller Anwesenden (Wer bin ich? Wieso bin ich hier? Was habe ich mit dem Web zu tun? Wie habe ich von diesem Event erfahren?)</li>
<li>Drei Vorträge mit einer Vortragslänge von ungefähr 15 Minuten und anschließender kurzer Möglichkeit für Rückfragen</li>
<li>Lustiges Beieinandersitzen bei einem Bierchen und über die Vorträge bzw die Themen sprechen</li>
</ol>
<p>Wie auch letztes Mal waren meine Freunde bzw. Kollegen und ich dort um den interessanten Vorträgen zu lauschen. Der Webmonday ist eine gute Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern, auf dem neusten Stand zu bleiben, neue Kontakte zu knüpfen oder aber auch einfach dem langweiligen Alltag zu entkommen. So hat man auch dieses Mal wieder gesehen, dass Leute aus allen möglichen Ecken kamen. Natürlich waren größtenteils Entwickler anwesend, doch auch Leute, die unsere wunderbare Arbeit &#8211; also das fertige Produkt &#8211; vertreiben bzw verkaufen <img src='http://www.naji-dev.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Darüberhinaus habe ich mich sehr darüber gefreut, dass ganz und gar Personen dabei waren, die <strong>überhaupt nichts</strong> mit dem Web zu tun hatten und aus reinem Interesse gekommen waren.</p>

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</a>

<p>Hätte ich diesen Beitrag so geschrieben, wie es der erste Redner am liebsten getan hätte, wäre es ein völliger Fail, da ich schon längst die Wortgrenze überschritten hätte. <a title="webmontag.de - aljoscha marcel everding" href="http://webmontag.de/person/aljoscha_marcel_everding" target="_blank">Aljoscha Marcel Everding</a> sprach über das Microblogging, dessen wahrscheinlich bekanntester Vertretter twitter.com ist. Microblogging ist eine Form des Bloggens, bei der sich der Blogger darauf konzentriert seine Nachrichten so kurz und präzise zu halten, dass die Länge der Nachricht nicht 140 Zeichen überschreitet. Im Vergleich dazu: Eine SMS hat eine Begrenzung von 160 Zeichnen. Aljoscha wies jedoch darauf hin, dass es beim Microblogging ein hohes Suchtrisiko gibt, das man nicht leichtfertig unterschätzen sollte. Natürlich sollte man ebenso wie bei jeder anderen Internetaktivität darauf achten, <strong>was</strong> man schreibt und <strong>wer</strong> es lesen darf. So wäre es doch sehr peinlich wenn der eigene Chef am nächsten morgen einem nicht mehr die Hand reicht, weil er gestern folgendes gelesen hat: &#8220;Bin mal kacken, bin in ner halben Stunde wieder da&#8221;. In meinen Augen ist Microblogging eine Mischung aus Instant Messaging und Blogging&#8230; Nunja muss ich noch was in eigener Sache zu diesem Beitrag loswerden: Wer jemals die Möglichkeit hat Aljoscha bei einem Vortrag zu sehen, sollte es tun, denn sein Vortragsstil ist wirklich genial.</p>

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<p>Der zweite Vortrag &#8211; der mich im übrigen am meisten interessiert hat &#8211; von <a title="webmontag.de - stefan borusewitsch" href="http://www.webmontag.de/person/stefan_borusewitsch" target="_blank">Stefan Borusewitsch</a> hatte den Titel <em>Pragmatische Web 2.0 &#8211; Architekturen am Beispiel von GWT (<a title="de.wikipedia.org - Google Web Toolkit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Web_Toolkit" target="_blank">Google Web Toolkit</a>) und <a title="de.wikipedia.org - Spring" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spring_(Framework)" target="_blank">Spring</a></em>. Vor gut 1,5 Jahren brachte Google sein Web-GUI-Toolkit GWT heraus, dass die Entwicklung einer Site in Java erleichtern sollte. Somit ist es möglich eine komplette Website zu entwickeln ohne auch nur im Geringsten mit HTML oder JavaScript in Berührung zu kommen. GWT lehnt sich dabei an die Prinzipien von Swing an (leider sind es nicht die gleichen Klassen und Methodenaufrufe &#8211; schade), was es für &#8220;eingefleischte&#8221; Java-Entwickler leichter macht, sich einzuarbeiten. Ein Hauptmerkmal liegt in dem Java-zu-JavaScript Übersetzer, der praktisch dafür sorgt, dass die meisten Ressourcen auf der Client-Seite benötigt werden &#8211; auf der Server-Seite verhält sich GWT nicht viel anders als plain Java. Natürlich ist es nicht nur positiv, denn die Ausmaße sind gewaltig: Der Client sollte schon über eine Menge Prozessorleistung (unter einem GHz läuft wohl scheinbar nicht sehr viel) und einen Browser mit guter JavaScript-Engine verfügen um die bis zu einen mB großen JavaScript-Dateien und fünf mB großen HTML-Datei zu rendern. Ein MegaByte JavaScript schürt von <a title="de.wikipedia.org - Ajax" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ajax_(Programmierung)" target="_blank">AJaX</a> &#8211; und so ist es auch. GWT bezieht seine Daten über asynchrone Callbacks um die Daten dann über DOM-Manipulationen einzufügen.</p>

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<p>Genug von GWT, mehr vom direkten Konkurrenten von Java als auch Google: Mit einem Vortrag über die  Architektur von <a title="de.wikipedia.org - ASP.NET" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ASP.NET" target="_blank">ASP.NET</a> und grundlegenden Konzepten beglückte uns <em>Thomas Kühne</em>. Nach einer kurzen Einführung in das <a title="de.wikipedia.org - Http" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Http" target="_blank">HTTP-Protokoll</a>, indem uns der Referent die Mengel des berühmten Web-Protokolls aufwies, erklärte er uns auch direkt, wie man in ASP.NET versucht hat diese Mengel durch ein gutes Konzept wieder auszubügeln (was auch ganz gut gelungen ist, wie ich finde). Auch wenn ich mich schon viel mit <a title="de.wikipedia.org - .NET" href="http://de.wikipedia.org/wiki/.NET" target="_blank">.NET</a> bzw <a title="de.wikipedia.org - Mono-Projekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mono-Projekt" target="_blank">Mono</a> auseinandergesetzt habe und auch von der Arbeit aus mit ASP.NET zu tun habe, konnte ich noch einiges neues erfahren, was ich vorher in dem Detail nicht so genau wusste. Schön war es dort vorne mal einen Entwickler vor sich stehen zu haben, der begeistert zwar von den neuen Technologien der Redmondler begeistert ist, aber kein Microsoft-Fanboy ist. Wirklich schön, denn mir als Linux-User mit Interesse an .NET ist sowas offensichtlich viel, viel lieber. Leider muss ich bemängeln, dass es für Personen ohne .NET-Kenntnisse wahrscheinlich etwas zu schwierig war dem Vortrag zu folgen.</p>

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<p>Nach den Vorträgen hatten wir dann wie üblich die Möglichkeit uns ein wenig zu unterhalten, was auch rege genutzt wurde. Das Bistro im Technologiepark bot dafür ideale Verhältnisse: Große Tische, gemütliche Stühle und viel Platz. Ein wirklich gelungener Abend und ich kann nur hoffen, dass wir nächstes Mal viele neue Gesicht begrüßen dürfen.</p>
<p>Der nächste Webmonday in Paderborn findet übrigends am 10.11.2008 statt. Weitere Informationen findet ihr im <a title="http://www.webmontag.de/location/paderborn/index" href="http://www.webmontag.de/location/paderborn/index" target="_blank">Wiki</a>. Dann bleibt jetzt noch eine Sache zu sagen: Vielen Dank an <a title="blog.danielmeiners.de" href="http://blog.danielmeiners.de/" target="_blank">Daniel</a> und <a title="webmontag.de - tim adler" href="http://www.webmontag.de/person/tim_adler" target="_blank">Tim</a> für die Fotos und bis bald auf dem Webmonday!</p>
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