Paderboring…
Ich wollte ja bisher nicht so recht verstehen können, wieso Paderborn “Paderboring” oder aber auch ironischerweise “Partyborn” genannt wird – über 50 Kneipen, eine Kaserne voller Briten, welche man dann in den genannten Kneipen antreffen kann und…. ja, eigentlich wars das schon. Allein weiter erwähnenswert sind die Sneaks und die Unipartys (welche nun wirklich nich als Highlight der Woche sehen kann…).
Daher hatte ich mich gefreut, dass dieses Wochenende hier eine Art Mittelaltermarkt, die Ritterspiele in Schloss Neuhaus stattfinden. Kurzerhand habe ich mir meine Freundin Jessy und meinen Kumpel Dennis, der ebenfalls noch eine Freundin mitgebracht hat, geschnappt und zusammen sind wir dann gestern dort hingefahren.
Im Großen und Ganzen gab es aber für das viele Geld, was wir dort gelassen haben (sprich 12 Euro pro Person, wobei es für Gewandungen eigentlich drei Euro Rabatt hätte geben sollen… Abgesehen von den beiden Konzerten, die wir am Anfang und am Ende gesehen haben, waren alle anderen Sachen eher schwach. Ein Seiltänzer, dessen Show so langweilig war, dass es scho für alle herumstehenden peinlich war; Ein Falkner, der ein – durch die Shows der Adlerwarte in Detmold – verwöhntes Auge regelrecht langweilte und ein halbwegs interessantes Ritterturnier, bei dem der “dunkle Ritter” nur alberne Kunststücke vorgeführt hat. Darüberhinaus war von dem versprochenen Pranger keine Spur zu sehen. Doch dafür haben “Der Tod” und seine echt genialen Sense mir mit ihrer Anwesenheit den Nachmittag versüßt.
Dennis’ und meine Bilder findet ihr natürlich im Fotoalbum.